© 2019 Oskar Rink

13.06.­―­24.08.2014

 

Carsten Nicolai, moiré W6                    - pen on paper (detail), 2010 -  courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin  &  The Pace Gallery,  VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Drawings from Saxonia - Art Works on and made of paper

Werner Tübke, Oskar Kokoschka, Otto Dix, Karl Schmidt-Rottluff, Petra Kasten, Willi Wolff, Peter Busch, Wilhelm Lachnit, Bastian Muhr, Olaf Nicolai, Hendrik Silbermann, Hirschvogel, Wolfram Ebersbach, Oskar Rink, Katharina Immekus,  Edgar Leciejewski, Bea Meyer, Max Pechstein Franz Radziwill, Miriam Völker, Georg Baselitz, Robert Sperl, Conrad Felixmüller, Theodor Rosenhauer, Herta Günther, Lyonel Feininger, Hans Grundig, Erich Heckel, Tanja Pohl

 

KUNSTHALLE DER SPARKASSE

Otto-Schill-Straße 4A. 04109 Leipzig

Opening  12th of June, 7pm

Tuesday, Thursday until Sunday

10—18 Uhr, Wednesday 12—20 Uhr

 

 

 

 

Zum wiederholten Male nach 2011 widmet die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig dem künstlerischen Medium der Zeichnung eine umfassende, repräsentative Ausstellung. Für den einzelnen Künstler in seiner Zeit ist sie, die Zeichnung, wohl die erste, spontanste und emotionalste Äußerung innerhalb seines Œuvres. Wie kaum ein anderes Genre verfügt die Zeichnung über ein umfangreiches Spektrum artifizieller Möglichkeiten. Eine der dominierenden Vorzüge, ihre Besonderheit, sie ist ein Unikat, von Hand gemacht und erhält vor dem Hintergrund eines digitalen Zeitalters neuen außerordentlichen Glanz. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von KünstlerInnen der sächsischen Region. Einer Landschaft, deren Künstlerschaft zu den innovativsten und bedeutendsten in allen Facetten der Kunst und nicht nur der bildenden gehört. Das Gezeigte spannt den chronologischen Bogen vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den Anfängen des vernetzten 21. Jahrhunderts. Dominierten in saxonia paper I noch die überragenden Zeichner des Leipziger Umfeldes Werner Tübke, Max Beckmann, Wolfgang Mattheuer, Michael Triegel, Elisabeth Voigt, Johannes Rochhausen u. a., so greift saxonia paper II auf den schier unerschöpflichen qualitativ hochwertigen Fundus von Zeichnungen sächsischer KünstlerInnen zurück und setzt mit den »Brücke«-Künstlern, mit Otto Dix, Oskar Kokoschka, Robert Sterl, Herta Günther, A. R. Penck, Tanja Pohl und vielen weiteren neue Akzente. Die Vorliebe für die Zeichnung, die Möglichkeit sie als Experimentierfeld für Neues zu benutzen, diese Kraft scheint auch in der jüngeren Künstlergeneration ungebrochen.